Alpweiden für Artenvielfalt und Lawinenschutz
Rund ein Drittel aller Mutterkühe verbringt den Sommer auf Alpweiden. Durch die Beweidung werden Verbuschung und unkontrolliertes Baumwachstum verhindert – die Artenvielfalt bleibt erhalten. Gleichzeitig wird der Boden stabilisiert und vor Erosion geschützt. Im Winter liegt auf Alpweiden eine geschlossene Schneedecke, was das Lawinenrisiko reduziert – auch der Wintertourismus profitiert davon.
Gras für gesunde Böden
Landwirtinnen und Landwirte gestalten mit ihrer Arbeit die Landschaft, wie wir sie kennen und schätzen. Viele Menschen geniessen beim Spazieren, Wandern oder Velofahren die abwechslungsreiche Umgebung. Gelbe Raps- und Getreidefelder wechseln sich mit Grünland ab. Für eine ausgewogene Fruchtfolge und die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit ist es auch im Ackerland wichtig, immer wieder Gras anzubauen. Dieses kann als Heu oder Silage für die Fütterung im Winter eingelagert oder direkt von den Kühen abgeweidet werden.
Motor für die lokale Wirtschaft
Steile Hänge können mit Maschinen nicht bewirtschaftet werden. Ab einer gewissen Höhe ist auch aus klimatischen Gründen kein Ackerbau mehr möglich. Mutterkühe und Kälber beweiden diese Flächen und machen sie für den Menschen nutzbar – es entstehen regionale Lebensmittel. Kühe gehören in die Kulturlandschaft der Schweiz und fördern die lokale Wirtschaft.