Blog Mutterkuhhaltung
Natura-Beef haben gesunde Füsse und brauchen keine Hufeisen
Im letzten Newsletter haben wir über die «Galvachers» und ihre Ochsengespanne berichtet, die im Sommerhalbjahr von zu Hause weggingen, um als Transporteure zu arbeiten. Durch die langen Märsche auf Wegen und Strassen nutzten sich die Klauen der Ochsen stark ab. So stark, dass man ihnen Hufeisen verpasste!
Die Hufeisen waren fundamental dafür, dass die Tiere gut arbeiten konnten. Sie schützten die Klauen und gaben dem Tier Stabilität. Manchmal wurden sie auch speziell angefertigt, um Schwächen auszugleichen, sozusagen «orthopädische Hufeisen». Jede Klaue wurde einzeln beschlagen. Für einen Ochsen brauchte es somit acht Hufeisen, zwei je Fuss.
Die Schweizer Mutterkühe und Kälber von heute bewegen sich deutlich weniger als die Ochsengespanne von damals, bzw. laufen sie nicht so viel auf Strassen. Der tägliche Weidegang auf dem natürlichen Untergrund ist schonend für die Rinderfüsse. Der Boden im Stall und im Laufhof helfen, dass die Klauen immer wieder leicht abgeschliffen werden. Natura-Beef und Natura-Veal haben deshalb in der Regel gesunde Füsse und Klauen. Bei den Mutterkühen muss der Tierhalter oder ein speziell engagierter Klauenpfleger ab und zu eingreifen, sei es damit die Klauen nicht zu lang werden oder wegen Verletzungen.
(Quellen: www.patrimoinedumorvan.org , explorartiste.fr , www.image-est.fr , www.laveissiere.fr)