Weide schützt Klima
Mutterkühe und ihre Kälber grasen auf Wiesen und Weiden. Die nachhaltige Nutzung von Grasland schützt den Boden und fördert die Kohlenstoffspeicherung. Oft handelt es sich um Flächen, die sich nicht für den Anbau von pflanzlichen Nahrungsmitteln für den Menschen eignen.
Grünland ist wertvoll, weil es CO₂ bindet und den Boden vor Erosion schützt.
Schonender Umgang mit Ressourcen
Die Mutterkuh- und Weidehaltung kommt mit einem geringen Einsatz von Betriebsmitteln und Maschinen aus. Dank kurzer Transportwege in der Schweiz stecken in Natura-Beef und Natura-Veal weder viel graue Energie noch unnötige Flugmeilen.
Die nachhaltige Nutzung des Grünlands schont die Ressource Boden und der Wasserverbrauch beschränkt sich grösstenteils auf natürliches Regenwasser.
«Feed no Food»
80 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen der Schweiz sind Wiesen und Weiden. Mutterkuhherden machen diese Flächen nutzbar, indem sie Gras in kostbare Lebensmittel umwandeln. Mehr braucht es nicht, keine Gentechnik und auch kein Soja oder Palmöl. Ganz nach dem Motto «Aus Gras wird Fleisch». Das Ackerland bleibt für die menschliche Ernährung reserviert. Die Nahrungsressourcen werden optimal genutzt.
Klimawirkung minimieren dank Weidehaltung
Weidegang fördert die CO₂-Bindung im Boden: Durch das regelmässige Beweiden wächst das Gras schneller nach, so wird mehr Kohlenstoff im Boden gespeichert. Ausserdem sind Ammoniakverluste auf der Weide deutlich geringer als im Stall – und es entstehen weniger Emissionen von Methan und Lachgas aus der Gülle.
Zudem spart Weidehaltung Energie, da weniger Futtermittel produziert, transportiert und gelagert werden müssen.
Durch die Gestaltung von Hecken, Waldrändern oder Hochstammobstgärten werden zudem weitere wertvolle Lebensräume für zahlreiche andere Tier- und Pflanzenarten geschaffen.